Schlaflos #1 – Eine Kurzgeschichte in mehreren Teilen

Hallo Besucher, schön dass du hier hergefunden hast. Ich hoffe dir gefällt was du hier liest und schaust ab sofort öfter vorbei. Viel Spass! Daniel

Die Wärme legte sich wie eine Steppdecke über die Stadt. Ich lag in meinem Bett im 1. Stock meines Hauses und versuchte zu schlafen. Die drückende Wärme machte mir seit 2 Stunden einen Strich durch die Rechnung. Sie war unerträglich. Mein Ventilator hatte schon vor Tagen den Dienst verweigert. Einen neuen hatte ich bisher nicht anschaffen können. Zu viel zu tun. Das neue Projekt auf Arbeit verlangte meine ganze Aufmerksamkeit. Mein Job hatte mich seit langer Zeit nicht so gefesselt. Aber jetzt war ich wieder Feuer und Flamme.

Peter Jakob, der Chef der Firma in der ich arbeitete, hatte mich zum Projektleiter ernannt und mir somit endlich gezeigt, dass ich nicht nur ein kleines Rädchen im System war. Meine Anstrengungen hatten Früchte getragen. Jetzt, nach 10 Jahren schien es endlich so, als würde ich die Karriereleiter hinauf klettern.

Doch zu welchem Preis? Ich war mehr auf Arbeit als zu Hause. Schlief dort sogar von Zeit zu Zeit vor Erschöpfung ein und aß kaum einen bissen. Und wenn der Hunger dann zu groß wurde, musste es schnell gehen. Vom Vielen Fast Food hatte sich mein Bachumfang in den letzten Wochen vergrößert. Mir fehlte die Zeit um Abends noch schnell ins Fitnesstudio zu gehen. Und auch wenn mich der Stress schon körperlich und geistig belastete:  an Urlaub war nicht zu denken. Zu wichtig war dieses Projekt: Für mich, weil ich hoffte, endlich Karriere zu machen, für unsere Investoren, um am Ende den Profit einzufahren.

Linux Mint 7 Gloria: ein Linux für Windows Benutzer

Linux ist für mich lange Zeit ein Server-Betriebssystem gewesen. Mit der Entdeckung von Linux Mint 7 (Gloria) hat sich meine Meinung geändert. Diese Distribution ist ein wirklicher Windows-Ersatz – zumindest im Büro.

Linux Mint 7 Gloria – Durch Zufall entdeckt

Zugegeben, ich arbeite seit Jahren mit Linux und habe mir schon die ein oder andere Distribution angeschaut, aber Linux Mint ist vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich war auf Arbeit angenervt von meinem Windows XP und bin zufällig auf den Linux Distribution Choser gestossen. Am Ende stand fest: Ubuntu oder Linux Mint. Da ich Ubuntu schon getestet hatte und mir die Oberfläche nicht gefiel, stand für mich nach einer kurzen Recherche fest: ich steige auf Linux Mint um.

Linux Mint ist Ubuntu – und auch wieder nicht

Linux Mint basiert auf Ubuntu 9.04 (nutzt somit die Ubuntu Paketquellen)  und unterscheidet sich somit nur in wenigen Punkten vom Vatersystem. Doch diese Punkte machen den Unterschied aus:

  • mintMenu
    Linux Mint 7 mintMenu

    Linux Mint 7 mintMenu

    Das mintMenu ähnelt dem Vista-Startmenü. Nachdem man auf den Menubutton geklickt hat, kann man nun lostippen und das gewünschte Programm eingeben. Im Menu werden die Programme dann nach der Eingabe gefiltert.

  • Panels

    Linux mint 7 Taskleiste Panel

    Linux mint 7 Taskleiste Panel

    Die aus Windows bekannt Taskleiste wurde vom Look & Feel her nachgebildet, heisst hier jedoch Panel. Offene Programme kann man ähnlich der Taskleiste in Windows im Panel auswählen. Das Panel bietet ebenfalls die Funktion der Taskleiste, offene Programme im Tray abzulegen. Wie die Funktion hier heisst, ist mir noch unbekannt.

    Linux Mint 7 Panel mit Objekten

    Linux Mint 7 Panel mit Objekten

    Man kann beliebig viele Panels auf dem Desktop platzieren und mit vielen verschiedenen Objekten befüllen.

  • Kontrollzentrum
    Linux Mint 7 Kontrollzentrum

    Linux Mint 7 Kontrollzentrum

    Das Kontrollzentrum ist ähnlich der Systemsteuerung von Windows aufgebaut. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass Änderungen sofort durchgeführt werden und man diese nicht durch “übernehmen” oder “ok” bestätigen muss.

Fazit

Für die Arbeit ist Linux Mint 7 super geeignet. Man kann es sich so konfigurieren, dass man eine Vielzahl der Tätigkeiten die man als Systemadministrator in einer Windows-Domäne erleigen muss, aus dem Linux heraus erledigen kann. Für alle anderen Aufgaben muss eine Virtuelle Maschine mit Windows her. Hier bietet sich Virtualbox in der Version 3 an, da in der Version das Bridged Networking ohne Zusatzaufwand konfiguriert werden kann. Als Programmierer ist es eh sinnvoller, ein Linux-Kiste sein eigen zu nennen. Der Nährboden für alle Open-Source-Entwickler-Tools ist fruchtbarer – man kann alle Dienste zum testen lokal betreiben.

Zu Hause würde ich Linux Mint 7 bisher noch nicht einsetzen. Dort benötige ich viel zu viele Windows-Spielereien und bin Vista-verwöhnt. Mit der Zeit könnte sich das allerdings ändern. In Hinblick auf die Zockerschwäche von Linux ist dies jedoch sehr unwahrscheinlich.

Deine Meinung

Du benutzt auch Linux Mint 7? Wie findest du diese Linux Distribution? Schreibs in die Comments! Ich bin gespannt!

Leos Spielpark: Ein Test-Bericht des Indoorspielplatz in Darmstadt Hessen

Leos Spielpark ist der Bolzplatz unter den Indoorspielplätzen. Bei Betreten des Indoorspielplatz in Darmstadt, der in einer alten Industriehalle beheimatet ist, denkt man zuerst an eine Ausstellung, die neue Möglichkeiten zur Wiederverwertung Industrieller Erzeugungsstätten zeigt. Auch wenn man es nicht erwartet: dies soll tatsächlich ein Indoorspielplatz sein. Auf den ersten Blick ist alles Hui, auf den zweiten jedoch alles Pfui. Es folgt der Test-Bericht.

Eintritt und Verzehr

Man betritt Leos Spielpark in der Mitte des Gebäudes und trifft rechter Hand direkt auf die Theke an der man den Eintritt entlohnen muss. Kleinkinder (bis 1 Jahr) zahlen nichts, Kinder (1 bis 3 Jahre) 3,80 €, Kinder und Jugendliche (4 bis 14 Jahre) 6,50 und Erwachsene 3 €. Anschließend sucht man sich rechter Hand im Bistrobereich einen Tisch  an dem man seine Sachen ablegt. Im Bistrobereich dürfen jedoch keine selber mitgebrachten Speisen verzehrt werden. Hierzu soll man eine Etage höher gehen und die dort vorhandenen Sitzmöglichkeiten nutzen. Jedoch wird diese Regel eher locker genommen. Um Wertsachen in den Schließfächern einzuschliessen, hinterlegt man am Empfang seinen Personalausweis. In der Halle besteht Sockenpflicht, die weder eingehalten, noch von den Mitarbeitern kontrolliert wird.

Spielgeräte

  • Mini Kartbahn
    Die Kartbahn ist sehr gross und in gutem Zustand. Die Preise liegen bei 50 Cent pro Fahrgerät. Damit kann man ca. 3-4 min fahren. Am Besuchstag, dem 9.9.2009 war ein Fahrgerät dauerhaft an. 2 Fahrgeräte waren defekt.
  • Kletterhaus mit Ballbad für Kleinkinder
    Im Kletterhaus gibt es 3 Etagen. Verschiedene Hindernisse müssen überwunden werden um durch die einzelnen Etagen durchzuflitzen. Leider ist die Anlage in sehr schlechtem Zustand. Die Schaumstoffpolster lösen sich oder sind ab.  Die Kabelbinder ragen in den Raum und können somit zu Verletzungen führen. Grade die Augen sind gefährdet.  Das Bällebad im Erdgeschoss ist in guten Zustand.
  • Minigolf
    Ab und an ist eine Minigolfanlage aufgebaut. Nicht zu vergleichen mit echtem Minigolf, dafür kann man kostenlos spielen. Schläger und Klemmbrett gibt es nach Hinterlegung von einem Pfand kostenlos.
  • Diverse Hüpfburgen
    Die Hüpfburgen sind in guten Zustand.
  • Kletterturm
    Der Kletterturm ist sicher 10-12 Meter hoch. Durch Seile gesichert können die Kinder hinaufklettern. Um den Turm herum ist eine Hüpfburg integriert. Man fällt im Fall der Fälle also weich. In gutem Zustand.
  • Ballschussanlage
    Die Ballschussanlage ist zu bestimmten Zeiten kostenfrei. In der Hauptgeschäftszeit jedoch nicht. Schade, dass keine Bälle vorhanden sind um die kostenfreie Zeit zu nutzen. Kommentar des Personals: “Die Kinder nehmen die Bälle mit und tragen sie durch die ganze Halle. Da müssen Sie selber kucken. Ich habe auch keine da grade”.
  • Trampolin
    Hiervon gibt es 2 Stück. Die Regel “immer nur ein Kind” wird nicht eingehalten und auch nicht durch das Personal, dass die Trampoline im Sichtfeld hat, kontrolliert.
  • Kleinkindbereich
    Dort findet man verschiedene Schaumstoffklötze, sowie ein Haus in dem die Kleinen spielen können.
  • Fussballfeld
    Das Fussballfeld ist für einen Indoorspielplatz ausreichend und ist in gutem Zustand.
  • Diverse “Bezahlautomaten”
    Hier finden sich die klassischen “Greifarmautomaten”, welche ein Verlustgeschäft sind, sowie verschiedene Süssigkeit- und Spielzeugautomaten.
  • Malautomat
    Bei unserem Besuch defekt.
  • Defekte Geräte
    Eine vielzahl der Geräte trug den Schriftzug “Defekt”.

Sanitäre Anlagen

Die Sanitären Anlagen im Indoorspielplatz in Darmstadt sind eher Provisorien, denn Sanitäre Anlagen. Auf dem Männerklo gibt es nur Pissoires und keine Toiletten. Wer als Mann “gross muss” muss auf die Behindertentoilette ausweichen. Am besten anhalten oder Desinfektionsspray mitbringen!

Fazit

Leos Spielpark in Darmstadt versucht ein Indoorspielplatz zu sein. An sich ganz nett, aber wenn man das Okidoki Kinderland in Krefeld Willich kennt, weiss man was ein Indoorspielplatz bieten muss. Der Eintrittspreis, der sich im normalen Rahmen für Indoorspielplätze befindet, steht in keiner Relation zu den dargebotenen Attraktionen. Lauter defekte Geräte vermiesen die Stimmung. Man möchte am liebsten sein Geld zurückverlangen und gehen. Leider gibt es keinen anderen Indoorspielplatz in Darmstadt und Umgebung der einfach zu erreichen ist.

Deine Meinung

Du hast Leos Spielpark – den Indoorspielplatz in Darmstadt – schon mal besucht? Schreibe deine Meinung in die Comments. Ich bin gespannt.