Zum Aufbau einer SSH-Verbindung zu einem Linux-Server oder Linux-Client wird für gewöhnlich ein Benutzername und ein Passwort benötigt. Doch was tut man wen man verschiedene Aufgaben auf einem Server oder Client automatisiert ausführen möchte. Ein Passwort-Prompt ist dort hinderlich, da dann der zu automatisierende Vorgang trotzdem eine Benutzereingabe erfordert. Wie kann man das Problem schnell und einfach lösen? Ich zeige es dir. Read the rest of this entry
Nachdem ich nun 1 1/2 Wochen gebraucht habe um Abaqus 6.9.1 auf Linux Mint 7 zu installieren, möchte ich den genauen Installationsweg in diesem Howto mit euch teilen. Es hat mich an mancher Stelle schon Nerven gekostet, obwohl Abaqus 6.9.1 am Ende ganz einfach zu installieren ist. Der Trick liegt einfach in der Beschaffung der notwendigen Intel Fortran und Intel C Compiler. Weiss man wie man sich diese beschaffen kann, klappts auch mit dem Nachbarn Linux Mint 7. Für andere Linux-Distributionen die auf Debian aufbauen wie zum Beispiel Ubuntu, sollte der Installationsweg identisch sein.
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Ich habe einen einfachen Weg gesucht Backups von meinen Mails zu machen. Aus dem E-Mail-Programm herauskopieren schien mir zu doof. Sie in PDFs zu konvertieren auch. Eine schöne Möglichkeit ein Backup seiner Mailbox aus dem Linux heraus zu erstellen ist offlineimap. Hier die Anleitung für Linux Mint 7 Gloria. Für andere Distributionen (Ubuntu, Debian) sollte der weg ähnlich sein. Read the rest of this entry
Betreibt man ein heterogenes Netz mit verschiedenen Betriebssystemen ist es von Vorteil seine Linux-Workstations in die Windows-Domäne zu integrieren. Dieses Howto bezieht sich auf Linux Mint 7. Die Vorgehensweise kann für andere Distributionen (Ubuntu, Debian) ähnlich sein.
1. Installation und Konfiguration von likewise-open
Mit dem Paket likewise-open vereinfachen wir uns die administrative Arbeit. Likewise ist ein Produkt von der gleichnahmigen Firma likewise. Hiermit können wir durch eine einfache Paketinstallation die Integration der Linux-Mint-Workstations vornehmen. Die Features von likewise sind: Read the rest of this entry
Du hast auf deinem Server noch Ressourcen frei und möchtest diese Ressourcen für eine virtuelle Maschine nutzen? Du möchtest auf deinem Server aber keine Grafische Benutzeroberfläche (GUI) installieren? Ich zeige dir wie man mit Virtualbox in der Shell eine Virtuelle Maschine erstellt und wie man diese ohne GUI einrichtet und installiert.
Dieses Howto installiert die aktuelle Version 3.0.6 von Virtualbox auf einem Debian Lenny 5.0.3. Für andere Linux-Distributionen, wie Ubuntu oder Linux Mint, die auf Debian basieren sollte der Vorgang gleich sein. Alle Befehle werden, wenn nicht anders erwähnt, als root user ausgeführt. Alle die es per sudo machen müssen, müssen das sudo an den jeweiligen Befehl voranstellen.
Herrmann sass am Tisch und beschmierte seine Stulle mit Butter, während Ilse noch die selbstgemachte Marmelade aus dem Schrank holte. Sie stellte sie auf den reichlich gedeckten Frühstückstisch. Das war Herrmanns Einsatz: “Ah, die gute Marmelade, schmeckt noch immer so wie damals, als du sie das erste mal gemacht hast.” Es war Pflaumen Marmelade. Herrmann mochte zwar Pflaumen, aber keine Pflaumen Marmelade. Oft hatte er nach einer Gelegenheit gesucht um es Ilse zu sagen. Doch nach 30 Jahren Marmelademärthyrium war der Zug abgefahren. Ilse jetzt aufzuklären, würde ihr das Herz brechen.
Herrmann nahm es wie ein Mann und ass seine Stulle mit Pflaumen Marmelade. Er wusste was Hunger bedeutete. 43 im Kessel hatte er es am eigenen Leib erlebt. Mit 60g Brot am Tag hatte er bei Wind und Wetter ausharren müssen. Mit seinen starren kalten Händen hatte er trotzdem das Gewehr gehalten und geschossen. “Wenn es ums nackte Überleben geht und dort draußen Menschen sind die dich umbringen wollen, dann ist es egal ob du töten musst um zu überleben.”, dachte er und nickte. “Da ist Pflaumen Marmelade das kleinste Problem”.
Er schaute zu Ilse und biss in seine Pflaumen Marmelade Stulle. Ilse wetterte gerade gegen die Nachbarin die gegenüber eingezogen war. Herrmann sah zwar wie Ilses Mund sich bewegte, aber viel bekam er nicht mit. Ihm hatte damals schon das Kesselfieber nicht viel anhaben können. Er hatte gelernt wegzuhören. Manchmal kam ihm Ilses Gewäsch schlimmer vor als die Propaganda der Russen. Das Ticken einer Uhr stellte ihm heute noch die Nackenhaare auf. Es war eine schlimme Zeit gewesen damals. Doch als er aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause kam, war Ilse für ihn da. Sie hatte ihm durch die schweren Nächte geholfen, als er schweißgebadet senkrecht im Bett stand und wie ein kleines Kind geweint hatte. Er griff zur nächsten Stulle und beschmierte sie mit Butter und Pflaumen Marmelade. Ilse hatte aufgehört zu reden und lächelte ihn an. Herrmann sah die Freude in Ilses Augen und biss genüsslich in seine Pflaumen Marmelade Stulle.
Ich drehte mich gerade wieder auf die andere Seite, als ich bemerkte, dass meine Wanduhr erstarrt war. Ihre Zeiger, die sich sonst unermüdlich drehten, hielten inne. Ich lachte. Schien es doch, als sei ich nicht der einzige der überarbeitet war und mal etwas Ruhe benötigte. Doch plötzlich verging mir das Lachen. Ich erinnerte mich daran, dass ich gestern erst ein Päckchen neue Batterien besorgt und mit Sorgfalt eingesetzt hatte. Trotzdem stand sie so still wie eine Wache am Tor des Buckingham Palace. Und nicht nur das. Mein Radiowecker und mein Fernseher waren ebenfalls tot. Die LED meines Handys, welches sich in der Ladestation befand, blinkte nicht. Es fand kein Ladevorgang statt.
Konnte es ein Stromausfall sein? Aber dann wäre meine Uhr ja nicht stehen geblieben. Um meine Stromausfall-These zu überprüfen stand ich auf und ging zum Fenster. Die Gardinen waren zugezogen. Ich zog sie mit einem heftigen Ruck auf. Das Licht der Laternen zerschnitt die erdrückende Dunkelheit. Meine Augen schweiften über die Häuser meiner Nachbarn. Vereinzelt war Licht in den Fenstern zu sehen. “Zumindest kein Stromausfall in meinem Block. Könnte auch nur bei mir sein”, dachte ich und zuckte mit den Schultern.
Die Gegend in der ich wohnte war schön. Schön und spießig. Eigentlich passte ich nicht in den kleinen Vorort mit Familienidylle rein. Jedes Haus sah gleich aus und auch die Menschen darin ähnelten sich. Ich fragte mich ob ich auch mal so sein würde. Die Geräusche eines näherkommenden Autos rissen mich aus meinen Gedanken. Es fuhr auf die Einfahrt des gegenüberliegenden Hauses. Das Tor der Garage öffnete sich, um kurz darauf das Auto zu verschlingen. Im Haus ging nach und nach Licht an. Es fiel mir also leicht den Weg der Person zu verfolgen. Als letztes ging das Licht im Badezimmer im 1. Stock an. Das Fenster öffnete sich und ich sah eine junge Frau in Sportbekleidung.
Die Wärme legte sich wie eine Steppdecke über die Stadt. Ich lag in meinem Bett im 1. Stock meines Hauses und versuchte zu schlafen. Die drückende Wärme machte mir seit 2 Stunden einen Strich durch die Rechnung. Sie war unerträglich. Mein Ventilator hatte schon vor Tagen den Dienst verweigert. Einen neuen hatte ich bisher nicht anschaffen können. Zu viel zu tun. Das neue Projekt auf Arbeit verlangte meine ganze Aufmerksamkeit. Mein Job hatte mich seit langer Zeit nicht so gefesselt. Aber jetzt war ich wieder Feuer und Flamme.
Peter Jakob, der Chef der Firma in der ich arbeitete, hatte mich zum Projektleiter ernannt und mir somit endlich gezeigt, dass ich nicht nur ein kleines Rädchen im System war. Meine Anstrengungen hatten Früchte getragen. Jetzt, nach 10 Jahren schien es endlich so, als würde ich die Karriereleiter hinauf klettern.
Doch zu welchem Preis? Ich war mehr auf Arbeit als zu Hause. Schlief dort sogar von Zeit zu Zeit vor Erschöpfung ein und aß kaum einen bissen. Und wenn der Hunger dann zu groß wurde, musste es schnell gehen. Vom Vielen Fast Food hatte sich mein Bachumfang in den letzten Wochen vergrößert. Mir fehlte die Zeit um Abends noch schnell ins Fitnesstudio zu gehen. Und auch wenn mich der Stress schon körperlich und geistig belastete: an Urlaub war nicht zu denken. Zu wichtig war dieses Projekt: Für mich, weil ich hoffte, endlich Karriere zu machen, für unsere Investoren, um am Ende den Profit einzufahren.
Linux ist für mich lange Zeit ein Server-Betriebssystem gewesen. Mit der Entdeckung von Linux Mint 7 (Gloria) hat sich meine Meinung geändert. Diese Distribution ist ein wirklicher Windows-Ersatz – zumindest im Büro.
Linux Mint 7 Gloria – Durch Zufall entdeckt
Zugegeben, ich arbeite seit Jahren mit Linux und habe mir schon die ein oder andere Distribution angeschaut, aber Linux Mint ist vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich war auf Arbeit angenervt von meinem Windows XP und bin zufällig auf den Linux Distribution Choser gestossen. Am Ende stand fest: Ubuntu oder Linux Mint. Da ich Ubuntu schon getestet hatte und mir die Oberfläche nicht gefiel, stand für mich nach einer kurzen Recherche fest: ich steige auf Linux Mint um.
Linux Mint ist Ubuntu – und auch wieder nicht
Linux Mint basiert auf Ubuntu 9.04 (nutzt somit die Ubuntu Paketquellen) und unterscheidet sich somit nur in wenigen Punkten vom Vatersystem. Doch diese Punkte machen den Unterschied aus:
- mintMenu
Das mintMenu ähnelt dem Vista-Startmenü. Nachdem man auf den Menubutton geklickt hat, kann man nun lostippen und das gewünschte Programm eingeben. Im Menu werden die Programme dann nach der Eingabe gefiltert.
- Panels
Die aus Windows bekannt Taskleiste wurde vom Look & Feel her nachgebildet, heisst hier jedoch Panel. Offene Programme kann man ähnlich der Taskleiste in Windows im Panel auswählen. Das Panel bietet ebenfalls die Funktion der Taskleiste, offene Programme im Tray abzulegen. Wie die Funktion hier heisst, ist mir noch unbekannt.
Man kann beliebig viele Panels auf dem Desktop platzieren und mit vielen verschiedenen Objekten befüllen.
- Kontrollzentrum
Das Kontrollzentrum ist ähnlich der Systemsteuerung von Windows aufgebaut. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass Änderungen sofort durchgeführt werden und man diese nicht durch “übernehmen” oder “ok” bestätigen muss.
Fazit
Für die Arbeit ist Linux Mint 7 super geeignet. Man kann es sich so konfigurieren, dass man eine Vielzahl der Tätigkeiten die man als Systemadministrator in einer Windows-Domäne erleigen muss, aus dem Linux heraus erledigen kann. Für alle anderen Aufgaben muss eine Virtuelle Maschine mit Windows her. Hier bietet sich Virtualbox in der Version 3 an, da in der Version das Bridged Networking ohne Zusatzaufwand konfiguriert werden kann. Als Programmierer ist es eh sinnvoller, ein Linux-Kiste sein eigen zu nennen. Der Nährboden für alle Open-Source-Entwickler-Tools ist fruchtbarer – man kann alle Dienste zum testen lokal betreiben.
Zu Hause würde ich Linux Mint 7 bisher noch nicht einsetzen. Dort benötige ich viel zu viele Windows-Spielereien und bin Vista-verwöhnt. Mit der Zeit könnte sich das allerdings ändern. In Hinblick auf die Zockerschwäche von Linux ist dies jedoch sehr unwahrscheinlich.
Deine Meinung
Du benutzt auch Linux Mint 7? Wie findest du diese Linux Distribution? Schreibs in die Comments! Ich bin gespannt!
Leos Spielpark ist der Bolzplatz unter den Indoorspielplätzen. Bei Betreten des Indoorspielplatz in Darmstadt, der in einer alten Industriehalle beheimatet ist, denkt man zuerst an eine Ausstellung, die neue Möglichkeiten zur Wiederverwertung Industrieller Erzeugungsstätten zeigt. Auch wenn man es nicht erwartet: dies soll tatsächlich ein Indoorspielplatz sein. Auf den ersten Blick ist alles Hui, auf den zweiten jedoch alles Pfui. Es folgt der Test-Bericht.
Eintritt und Verzehr
Man betritt Leos Spielpark in der Mitte des Gebäudes und trifft rechter Hand direkt auf die Theke an der man den Eintritt entlohnen muss. Kleinkinder (bis 1 Jahr) zahlen nichts, Kinder (1 bis 3 Jahre) 3,80 €, Kinder und Jugendliche (4 bis 14 Jahre) 6,50 und Erwachsene 3 €. Anschließend sucht man sich rechter Hand im Bistrobereich einen Tisch an dem man seine Sachen ablegt. Im Bistrobereich dürfen jedoch keine selber mitgebrachten Speisen verzehrt werden. Hierzu soll man eine Etage höher gehen und die dort vorhandenen Sitzmöglichkeiten nutzen. Jedoch wird diese Regel eher locker genommen. Um Wertsachen in den Schließfächern einzuschliessen, hinterlegt man am Empfang seinen Personalausweis. In der Halle besteht Sockenpflicht, die weder eingehalten, noch von den Mitarbeitern kontrolliert wird.
Spielgeräte
- Mini Kartbahn
Die Kartbahn ist sehr gross und in gutem Zustand. Die Preise liegen bei 50 Cent pro Fahrgerät. Damit kann man ca. 3-4 min fahren. Am Besuchstag, dem 9.9.2009 war ein Fahrgerät dauerhaft an. 2 Fahrgeräte waren defekt. - Kletterhaus mit Ballbad für Kleinkinder
Im Kletterhaus gibt es 3 Etagen. Verschiedene Hindernisse müssen überwunden werden um durch die einzelnen Etagen durchzuflitzen. Leider ist die Anlage in sehr schlechtem Zustand. Die Schaumstoffpolster lösen sich oder sind ab. Die Kabelbinder ragen in den Raum und können somit zu Verletzungen führen. Grade die Augen sind gefährdet. Das Bällebad im Erdgeschoss ist in guten Zustand. - Minigolf
Ab und an ist eine Minigolfanlage aufgebaut. Nicht zu vergleichen mit echtem Minigolf, dafür kann man kostenlos spielen. Schläger und Klemmbrett gibt es nach Hinterlegung von einem Pfand kostenlos. - Diverse Hüpfburgen
Die Hüpfburgen sind in guten Zustand. - Kletterturm
Der Kletterturm ist sicher 10-12 Meter hoch. Durch Seile gesichert können die Kinder hinaufklettern. Um den Turm herum ist eine Hüpfburg integriert. Man fällt im Fall der Fälle also weich. In gutem Zustand. - Ballschussanlage
Die Ballschussanlage ist zu bestimmten Zeiten kostenfrei. In der Hauptgeschäftszeit jedoch nicht. Schade, dass keine Bälle vorhanden sind um die kostenfreie Zeit zu nutzen. Kommentar des Personals: “Die Kinder nehmen die Bälle mit und tragen sie durch die ganze Halle. Da müssen Sie selber kucken. Ich habe auch keine da grade”. - Trampolin
Hiervon gibt es 2 Stück. Die Regel “immer nur ein Kind” wird nicht eingehalten und auch nicht durch das Personal, dass die Trampoline im Sichtfeld hat, kontrolliert. - Kleinkindbereich
Dort findet man verschiedene Schaumstoffklötze, sowie ein Haus in dem die Kleinen spielen können. - Fussballfeld
Das Fussballfeld ist für einen Indoorspielplatz ausreichend und ist in gutem Zustand. - Diverse “Bezahlautomaten”
Hier finden sich die klassischen “Greifarmautomaten”, welche ein Verlustgeschäft sind, sowie verschiedene Süssigkeit- und Spielzeugautomaten. - Malautomat
Bei unserem Besuch defekt. - Defekte Geräte
Eine vielzahl der Geräte trug den Schriftzug “Defekt”.
Sanitäre Anlagen
Die Sanitären Anlagen im Indoorspielplatz in Darmstadt sind eher Provisorien, denn Sanitäre Anlagen. Auf dem Männerklo gibt es nur Pissoires und keine Toiletten. Wer als Mann “gross muss” muss auf die Behindertentoilette ausweichen. Am besten anhalten oder Desinfektionsspray mitbringen!
Fazit
Leos Spielpark in Darmstadt versucht ein Indoorspielplatz zu sein. An sich ganz nett, aber wenn man das Okidoki Kinderland in Krefeld Willich kennt, weiss man was ein Indoorspielplatz bieten muss. Der Eintrittspreis, der sich im normalen Rahmen für Indoorspielplätze befindet, steht in keiner Relation zu den dargebotenen Attraktionen. Lauter defekte Geräte vermiesen die Stimmung. Man möchte am liebsten sein Geld zurückverlangen und gehen. Leider gibt es keinen anderen Indoorspielplatz in Darmstadt und Umgebung der einfach zu erreichen ist.
Deine Meinung
Du hast Leos Spielpark – den Indoorspielplatz in Darmstadt – schon mal besucht? Schreibe deine Meinung in die Comments. Ich bin gespannt.




