Linux Mint 7 Gloria: ein Linux für Windows Benutzer

Hallo Besucher, schön dass du hier hergefunden hast. Ich hoffe dir gefällt was du hier liest und schaust ab sofort öfter vorbei. Viel Spass! Daniel

Linux ist für mich lange Zeit ein Server-Betriebssystem gewesen. Mit der Entdeckung von Linux Mint 7 (Gloria) hat sich meine Meinung geändert. Diese Distribution ist ein wirklicher Windows-Ersatz – zumindest im Büro.

Linux Mint 7 Gloria – Durch Zufall entdeckt

Zugegeben, ich arbeite seit Jahren mit Linux und habe mir schon die ein oder andere Distribution angeschaut, aber Linux Mint ist vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich war auf Arbeit angenervt von meinem Windows XP und bin zufällig auf den Linux Distribution Choser gestossen. Am Ende stand fest: Ubuntu oder Linux Mint. Da ich Ubuntu schon getestet hatte und mir die Oberfläche nicht gefiel, stand für mich nach einer kurzen Recherche fest: ich steige auf Linux Mint um.

Linux Mint ist Ubuntu – und auch wieder nicht

Linux Mint basiert auf Ubuntu 9.04 (nutzt somit die Ubuntu Paketquellen)  und unterscheidet sich somit nur in wenigen Punkten vom Vatersystem. Doch diese Punkte machen den Unterschied aus:

  • mintMenu
    Linux Mint 7 mintMenu

    Linux Mint 7 mintMenu

    Das mintMenu ähnelt dem Vista-Startmenü. Nachdem man auf den Menubutton geklickt hat, kann man nun lostippen und das gewünschte Programm eingeben. Im Menu werden die Programme dann nach der Eingabe gefiltert.

  • Panels

    Linux mint 7 Taskleiste Panel

    Linux mint 7 Taskleiste Panel

    Die aus Windows bekannt Taskleiste wurde vom Look & Feel her nachgebildet, heisst hier jedoch Panel. Offene Programme kann man ähnlich der Taskleiste in Windows im Panel auswählen. Das Panel bietet ebenfalls die Funktion der Taskleiste, offene Programme im Tray abzulegen. Wie die Funktion hier heisst, ist mir noch unbekannt.

    Linux Mint 7 Panel mit Objekten

    Linux Mint 7 Panel mit Objekten

    Man kann beliebig viele Panels auf dem Desktop platzieren und mit vielen verschiedenen Objekten befüllen.

  • Kontrollzentrum
    Linux Mint 7 Kontrollzentrum

    Linux Mint 7 Kontrollzentrum

    Das Kontrollzentrum ist ähnlich der Systemsteuerung von Windows aufgebaut. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass Änderungen sofort durchgeführt werden und man diese nicht durch “übernehmen” oder “ok” bestätigen muss.

Fazit

Für die Arbeit ist Linux Mint 7 super geeignet. Man kann es sich so konfigurieren, dass man eine Vielzahl der Tätigkeiten die man als Systemadministrator in einer Windows-Domäne erleigen muss, aus dem Linux heraus erledigen kann. Für alle anderen Aufgaben muss eine Virtuelle Maschine mit Windows her. Hier bietet sich Virtualbox in der Version 3 an, da in der Version das Bridged Networking ohne Zusatzaufwand konfiguriert werden kann. Als Programmierer ist es eh sinnvoller, ein Linux-Kiste sein eigen zu nennen. Der Nährboden für alle Open-Source-Entwickler-Tools ist fruchtbarer – man kann alle Dienste zum testen lokal betreiben.

Zu Hause würde ich Linux Mint 7 bisher noch nicht einsetzen. Dort benötige ich viel zu viele Windows-Spielereien und bin Vista-verwöhnt. Mit der Zeit könnte sich das allerdings ändern. In Hinblick auf die Zockerschwäche von Linux ist dies jedoch sehr unwahrscheinlich.

Deine Meinung

Du benutzt auch Linux Mint 7? Wie findest du diese Linux Distribution? Schreibs in die Comments! Ich bin gespannt!

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  1. Hallo!
    Bin schon seit längerem von ubuntu begeistert. Aber Linux-Mint 7 ist nur zu empfehlen! Super schickes Betriebssystem (BS). Hat mir auf Anhieb gefallen. Aber ein Windowsersatz ist es nur für denjenigen, der sich auch etwas näher mit Linux beschäftigen möchte. Einfach eine .exe anklicken und schon installiert sich ein Programm – das geht hier nicht! Aber wer einmal mit Linux gearbeitet hat, kennt dessen Vorzüge und möchte diese nicht mehr missen. Dafür hat man ein stabiles BS. Die Unterstützung durch die Community bringt einen ja schließlich immer weiter, wenn mal etwas nicht so läuft …
    Nochmals: Für Linux Mint 7 von mir ein klares: Super!

  2. Hi Stunk666

    Stunk666 :

    Einfach eine .exe anklicken und schon installiert sich ein Programm – das geht hier nicht!

    zum einen hast du da völlig recht. Zum anderen gibt es den Paketmanager über den man auch mit einem Klick Programme installieren kann. Ich finde dieses System sogar einfacher, da man an zentraler Stelle nach einem Programm suchen kann und es automatsich runtergeladen und installiert wird.

    Wenn ich für Windows nach einem Tool suche, dass mir einen Arbeitsschritt abnimmt, verbringe ich viel Zeit erstmal bei google um nach diesem Tool zu suchen. Der Paketmanager vereinfacht die Suche und die anschliessende Installation.

    Natürlich muss gesagt werden, dass man sich zwangsläufig auch mit der Shell befassen muss. Aber am Ende wird man das Arbeiten mit Linux bzw Linux Mint freier, offener und einfacher finden.

    Ich bin als EX-Windows-User überaus begeistert und nun mittlerweile auch zu Hause auf Linux Mint umgestiegen.

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